Schüler Union Deutschlands
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Pressemeldungen
07.12.2015, 18:54 Uhr
Schüler Union fordert mehr Lehr- und Betreuungspersonal für Flüchtlinge an Schulen
Die Schüler Union Deutschlands fordert die Bereitstellung höherer Kontingente von Lehrern, Sozialpädagogen und Traumatologen an allen öffentlichen Schulen, um die Integration und Bildung von Flüchtlingskindern wertvoll zu ermöglichen.
„Die Überforderung der Schulen mit der Organisation der Integration der Kinder in Regelklassen ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen“, so Tizian Wollweber, Bundesvorsitzender der Schüler Union Deutschlands.
Obwohl das Verhältnis zwischen deutschen und ausländischen Schülern laut einer Forsa-Umfrage sehr gut ist, bestehen dennoch infrastrukturelle Probleme in der Art und Weise der Aufnahme von Flüchtlingen in den Unterricht. „Hierbei darf der Ausnahmezustand nicht zum Dauerzustand werden“, sagt Wollweber.
Um gleichwertige Bildungsmöglichkeiten für ausländische Schüler zu gewährleisten, müssen ihrer Ausgangslage entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dies bedeutet für die Schüler Union mehr Lehrer, die  Deutsch als Zweitsprache unterrichten, vor Ort bereitzustellen. Um einem weiter andauernden Mangel dieser vorzubeugen, ist die priviligierte Aufnahme der Thematik in den Studienfächern potentieller Deutschlehrer an den Universitäten unabdingbar. Auch Sozialpädagogen und Psychologen mit Schwerpunkt der Traumatologie müssen für Flüchtlinskinder vor Ort und ohne bürokratische Hürden Ansprechpartner darstellen. Tizian Wollweber: „Nur so können Flüchtlinge auch in der Schule ihr Potential ausschöpfen und sich in der Schul- und späteren Berufswelt zurechtfinden.“
aktualisiert von Lars von Borstel, 07.12.2015, 19:09 Uhr