Schüler Union Deutschlands
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Pressemeldungen
03.04.2016, 19:10 Uhr
Schüler Union Deutschlands kritisiert schlechte Koordination der Berliner Schulsanierung
In vielen Schulen Berlins sind die Zustände ähnlich derer am durch die Medien bekannt gewordenen Andreas-Gymnasium in Friedrichshain. Fehlender Brandschutz, durchnässte Keller, ramponierte Sportplatze, kaputte Fenster, beschmierte Turnhallen und ekelerregende Toiletten sind nur einige Beispiele für die Wirklichkeit an den maroden Schulen Berlins.
Während die Schulsanierung in vielen Bundesländern gut funktioniert wie bspw. in Hamburg (2006: Bedarf auf 2,6 Milliarden Euro beziffert. 2008: modellhafte Sanierung von 32 Schulen. 2010: Unternehmen „Schulbau Hamburg“ gegründet. 2015: hundert Projekte erfolgreich abgeschlossen, rund die Hälfte des Sanierungsprogramms), lief die Arbeit für die Berliner Schulen bisher mangelhaft. So musste die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) im Schulausschuss einräumen, dass die Schulsanierung bei weitem nicht so schnell abläuft wie vorgesehen. Im Allgemeinen ist es Aufgabe der Bezirke das Geld an die Schulen zu verteilen, was aber bis heute noch nicht reibungslos getan wird.

Vereinzelt nehmen Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern in Schulen auf eigene Initiative wortwörtlich den Hammer in die Hand und versuchen selbst die Schule auf Vordermann zu bringen. Die Bildungsstätten der deutschen Schüler zu sanieren und sauber zu halten ist nach Meinung der Schüler Union nichts, wozu nicht die Landesregierungen selbst imstande sein sollten. Das ehrenamtliche Engagement der betroffenen Menschen ist stets ehrbar, sollte aber nicht stattfinden müssen, um schlechte Schulpolitik auszugleichen. So fordert die Schüler Union Deutschlands, dass es schnellstmöglich zur besseren Koordinierung der Sanierungsarbeiten in den Berliner Schulen kommt, um die Grundvoraussetzung des Lernens, eine würdige Umgebung, zu erfüllen.

aktualisiert von Lars von Borstel, 23.11.2016, 18:54 Uhr