Archiv

16.11.2011

Strukturdebatte nicht zentrales Problem!

Leipzig/Berlin. Die Schüler Union Deutschlands (SU) sieht die CDU mit dem Antrag zur Bildungspolitik auf dem richtigen Weg. "Wir wollen die Debatte über Bildung nicht allein auf die Frage nach Zwei- oder Dreigliedrigkeit verkürzen. Unabhängig von den Bildungswegen ist es wichtig, dass Schüler gut auf ihr späteres... Leben vorbereitet werden", erklärt der SU-Bundesvorsitzende Lutz Kiesewetter.

Auch wenn die Vorschläge von Bundesbildungsministerin Schavan durchaus kritisch von der Schüler Union Deutschlands begleitet werden, sehen die Jungpolitiker andere Handlungsfelder als dringender an. "Zentrales Problem der deutschen Bildungspolitik ist auch weiterhin die nicht vorhandene Vergleichbarkeit der Abschlüsse. Wir brauchen bundeseinheitliche Kerncurricula, um auch zukünftig gut aufgestellt zu sein", so Kiesewetter. Die Schüler Union fordert hier ein schnelles Handeln der Kultusministerkonferenz. Erste länderübergreifende Projekte könnten als Anknüpfungspunkt genutzt werden.

Bei den Diskussionen um den Bildungsantrag betonte die Schüler Union, dass bereits heute einige Länder auch mit einem zweigliedrigen Schulsystem ihre Schüler gut ausbilden. Insbesondere in strukturschwachen Regionen, bei denen der demographische Wandel besonders spürbar ist, können Konzepte wie Verbundschulen sinnvoll sein, wenn dadurch Schulschließungen verhindert werden können.

"Der beschlossene Antrag lässt den Ländern genug Handlungsspielraum das Schulsystem zwar in einem festen Rahmen, aber angepasst auf die regionalen Besonderheiten, weiterzuentwickeln", so Kiesewetter abschließend.

aktualisiert von Lutz Kiesewetter, 16.01.2013, 22:53 Uhr

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon