Am 9. und 10. Dezember 2017 fand die 46. Bundesschülertagung der Schüler Union Deutschlands im Charlottenburger Rathaus in Berlin statt. Auf der Tagesordnung stand die Wahl eines neuen Bundesvorstandes - Delegierte aus 13 Landesverbänden wählten dabei FinnWandhoffaus dem Landesverband Schleswig-Holstein zum neuen Bundesvorsitzenden. Unterstützt wird er...

Am 9. und 10. Dezember 2017 fand die 46. Bundesschülertagung der Schüler Union Deutschlands im Charlottenburger Rathaus in Berlin statt. Auf der Tagesordnung stand die Wahl eines neuen Bundesvorstandes - Delegierte aus 13 Landesverbänden wählten dabei FinnWandhoffaus dem Landesverband Schleswig-Holstein zum neuen Bundesvorsitzenden. Unterstützt wird er von seinen StellvertreternJaschaHoppe aus Nordrhein-Westfalen und LeonHanschmannaus Berlin.Das Team wird verstärkt durch Filiz Mert aus Thüringen und Nico Schmidl aus Bayern als Beisitzer. Direkt nach Tagungsende traf sich der neue Bundesvorstand zur konstituierenden Sitzung. Neben einer Vorbesprechung des kommenden Jahres wurden weitere Mitglieder kooptiert, sodass der Vorstand nun durch Hendrik Sautteraus Baden-Württemberg als Pressesprecher, JulianDegneraus Thüringen als Finanzreferenten und Saskia Boehm aus Brandenburg als Frauenbeauftragte komplettiert wird. Neue Bundesgeschäftsführerin ist Martha Nowakowski aus Hamburg; ihr steht Louis Ulrich aus Nordrhein-Westfalen als Stellvertreter zur Seite.    

Auch der inhaltliche Diskurs kam nicht zu kurz: Nach einer spannenden und lebhaften Diskussion wurde der Leitantrag zum Thema frühkindliche Bildungverabschiedet. In diesem spricht sich die Schüler Union Deutschlands für die Schaffung gleicher Voraussetzungen für alle Kinder durch eine höhere Qualität der frühkindlichen Bildung und eine Professionalisierung der Vorschule aus.Des Weiteren soll für Eltern, die ihr Kind auch im 4. Lebensjahr noch daheim betreuen möchten, ein Betreuungsgeld eingeführt werden. Um eine tatsächliche Wahlfreiheit herzustellen, unterstützt die Schüler Union Deutschlands die Forderung nach der Einführung eines Rechtsanspruches für Familien mit Kindern im entsprechenden Alter auf einen Kitaplatz bei gleichzeitiger Beibehaltung von Kitagebühren zur Entlastung finanziell schwächerer Familien. 

Darüber hinaus wurden Anträge zur Stärkung des Bundesfreiwilligendienstes, einer landesweiten Angleichung des Niveaus für die Zulassung zum Gymnasium und einer Herabsetzung des Mindestbeitrittsalters der Unionsparteien auf vierzehn Jahre beschlossen. 

Das Programm wurde durch interessante Grußworte der Gastredner abgerundet.So konnten mit dem Generalsekretär der CDU Berlin, Stefan EversMdA, dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel MdB, sowie Vertretern der Jungen Union und ehemaligen Mitgliedern der Schüler Union zahlreiche Redner begrüßt werden.

Der neue Bundesvorstand dankt für das ausgesprochene Vertrauen und geht hochmotiviert an die bevorstehenden Aufgaben des kommenden Geschäftsjahres heran!

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